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Meine Tätigkeit als Ernährungsberater hatte ich ursprünglich überhaupt nicht geplant.

Doch die Probleme, die mein Mann und ich anfangs mit der Gesundheit unseres ersten Hundes (Coco, eine Cocker Spaniel Hündin) hatten - die mit einem halben Jahr zu uns kam - und die vielen Verhaltensauffälligkeiten, die wir lösen mussten (und wollten), brachten es mit sich, dass wir tiefer als vielleicht üblich in die Materie Gesundheit und Hundetraining "eintauchten".

Was die Ernährung angeht, so war ich damals sehr hartnäckig, dass ich mich für Coco durch den Wust von Ernährungsfachliteratur und dem Ernährungsdschungel schlug. Dass dies dann zu meiner Leidenschaft werden würde, ahnte ich anfangs noch nicht.

Magen-/Darm- und Ohrenprobleme und Infektionen und – mit 2 Jahren – eine Struviterkrankung, machten den häufigen Gang zum Veterinär notwendig.
Ich wollte etwas ändern und nahm im Jahr 2007 am ersten Ernährungsseminar teil, das sich mit der Fertigfütterung aber auch mit dem BARFEN befasste. Danach begann ich – anfangs noch sehr verhalten - mit meiner Arbeit als unabhängige Ernährungsberaterin.

Unabhängigkeit war und ist mir sehr wichtig. Ich wollte und will nicht abhängig sein von irgendwelchen Firmen und dem, was man dann als Information zum Futter erhält.

Diese Produktabhängigkeit lag mir von Anfang an nicht. Neutralität ist hier kaum zu erwarten.

Jahr für Jahr, oft auch mehrere Male im Jahr, nahm und nehme ich an Fortbildungen in Rahmen von Seminaren oder Vorträgen teil. Diese befassen sich überwiegend mit der Ernährung, aber auch mit anderen gesundheitlichen Themen, die häufig begleitend eine Rolle spielen.

Durch Seminare im Bereich Hundeverhalten lernte ich unter anderem, dass manche Krankheitssymptome, die mir Kunden immer wieder schildern (wie Durchfall, Gewichtsabnahme), nicht nur durch Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes etc. auftreten, sondern manchmal auch auf einen seelischen Konflikt beim Hund hinweisen.

Das ist relevant, wenn kein ursächlicher Grund innerhalb der Fütterung (oder krankheitsbedingt) zu finden ist.

Fortbildungen sind meiner Meinung nach sehr wichtig, damit auch weiteres Hintergrundwissen und wichtige Aspekte in Erfahrung gebracht werden können. Dazu gehörte bei mir auch ein Fernstudium zum Tierheilpraktiker. Dies ist – gerade bei kranken Hunden – eine wertvolle Wissensbereicherung.

Seit langem weiß ich, dass in vielen Fällen auch die Fütterung Auslöser für die ein oder andere Erkrankungen sein kann bzw. die Umstellung auf ein anderes Futter manche Erkrankungen oder gesundheitlichen Probleme recht einfach beenden oder zumindest minimieren kann.

Häufig gibt es aber nicht DEN einen Weg, der in Richtung Gesundheit führt. Es ist oft sehr individuell und die Vorgehensweise orientiert sich immer auch am einzelnen Hund und der Katze.

Es ist bei jeglichen Erkrankungen möglich, auf Fertigfutter zu verzichten. Die Ration muss aber entsprechend konzipiert werden und der Hund oder die Katze muss die geplanten Futterkomponenten und Nahrungsergänzungen auch fressen wollen.

Die Frischfütterung funktioniert beispielsweise auch für die Pankreatitis oder für nierenkranke Tiere. Dies möchte ich betonen, weil es immer wieder Aussagen darüber gibt, dass das nicht geht (was nicht richtig ist).

Coco wurde nach der Umstellung von Fertigfutter auf Frischfutter schnell ein gesunder Hund. Einzig ihre Fettsensibilität, die sie schon hatte, als wir sie bekamen, blieb bestehen.

Als Cocos Nierenleistung dann in ihrem hohen Alter nachließ, hatten wir mit einer angepassten Ration weiter roh füttern können und würden das jederzeit wieder tun.


Unsere liebe Coco ging dann mit 15 3/4 Jahren über die Regenbogenbrücke.

Für mich persönlich gibt es zwei besonders gute Arten der Hundeernährung: "Echtes" BARFEN oder die Rohfütterung bzw. gekochtes (selbst zubereitetes) Futter. Denn nur dann ist gewährleistet, dass man weiß, was das Futter letztlich tatsächlich beinhaltet! Nicht alles ist zum Beispiel deklarierungspflichtig und leider gibt es sehr viele Schlupflöchter für die Hersteller, die man kennen sollte.

Aber auch Nassfutter kann eine akzeptable Fütterungsmethode sein, wenn darauf geachtet wird, welches Futter von welchem Hersteller mit welchen Inhaltsstoffen gefüttert wird.
Im Urlaub verwenden wir selbst Nassfutter.  

 

Im Juni 2017 haben wir einen neuen vierbeinigen Gefährten bei uns aufgenommen. Mika ist ein agiler English Cocker Spaniel, der 2009 geboren wurde.

   

Wir haben ihn nach wenigen Tagen auf Rohfutter umgestellt, welches er seeeehr gerne frisst. 




Mika wird künftig immer wieder mal auf meiner Homepage zu finden sein. Ein Plätzchen für Coco bleibt aber auch weiter bestehen.

 
Seit 2012 befasse ich mich mit der Phytotherapie (Heilpflanzenkunde) und bilde mich hier ebenfalls immer weiter fort. Seit Mitte 2014 berate ich auch in diesem Bereich.

Die Heilpflanzenkunde ist eine uralte Therapieform, die sehr wirksam ist und bei vielen Krankheiten hilfreich sein kann. Sie führt häufig noch ein Nischendasein und wird fälschlicherweise immer wieder als eine nicht (wirklich) wirksame Therapieform genannt, was nicht zutreffend ist. Inzwischen gibt es etliche Studien zur Wirksamkeit. Phytotherapie ist übrigens eine rationelle Wissenschaft!

Die Phytotherapie kann sowohl vorbeugend zur Gesunderhaltung angewandt werden, als auch bei aktuellen Beschwerden zu guten Ergebnissen führen. Sie kann ergänzend zur "klassischen Schulmedizin" zur Anwendung kommen.

Fragen Sie ggf. auch Ihren Tierarzt danach. Manche Tierärzte (überwiegend die, die ganzheitlich arbeiten) bilden sich hier fort und befassen sich intensiv mit dieser Behandlungsmöglichkeit. Eine Datenbank über ganzheitlich arbeitende Tierärzte in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Ob bei chronischen oder akuten Erkrankungen finden sich zahlreiche gut wirksame Pflanzen und Pflanzenteile mit ihren verschiedenen Wirkstoffen. Das ist bei vielen Krankheiten ein Segen (z.B. Arthrose, Leber- oder Nierenprobleme, Herzerkrankungen etc.). 

Häufig benötigt man (vor allem in der Anfangszeit einer Erkrankung, wenn die Symptome noch nicht so ausgeprägt sind) gar keine oder deutlich weniger der "üblichen" Medikamente, die langfristig immer gravierend auf Leber oder Niere schlagen. 

Gerade bei Tieren, die solche "harten" Medikamente womöglich jahrelang nehmen müssen (weil sich eine Erkrankung nicht heilen lässt), sollten Sie als Tierhalter eine solche begleitende Therapie durchaus in Erwägung ziehen. So können Sie unerwünschte Nebenwirkungen mancher verabreichter Medikamente, möglichst lange vermeiden, herausziehen oder abmildern.

Im Anfangsstadium (z.B. bei Arthrose oder anderen den Bewegungsapparat betreffenden Erkrankungen) oder wenn die Erkrankung stagniert, sind sehr viele Pflanzen zur Schmerzlinderung geeignet. Die Pflanzendosis, die Zusammensetzung verschiedener Pflanzen, die Dauer und anderes muss beachtet werden, damit die Wirkung bestmöglich ausfällt. 

Im Kräuterbereich gibt es gute und weniger gute Produkte. Hier muss man genauer hinschauen. 

Katzen können ebenfalls von Heilpflanzen profitieren. Allerdings ist es nicht immer einfach, die Stubentiger dazu zu bringen, so etwas auch zu fressen. Und es gibt Pflanzen, die für Katzen nicht geeignet sind, was berücksichtigt werden muss. 

Ich persönlich wendete für unsere Coco überwiegend selbst zusammengestellte und eingekaufte Kräuter an. Teilweise aber auch standardisierte Produkte.