Die allermeisten Hunde- und Katzenbesitzer sind glücklicherweise der Meinung, dass es ihren haarigen Hausgenossen an nichts fehlen darf. Schließlich lieben sie ihre Vierbeiner und möchten, dass es ihnen gut geht.

Machen Sie sich aber bewusst: Beschäftigung, Spaziergänge und Ruhephasen sind für einen ausgeglichenen Hund zwar immens wichtig. Die Ernährung sollte jedoch mindestens denselben Stellenwert haben!

Bei Katzen ist es ebenfalls von großem Belang, dass sie - möglichst von Anfang an - gesund ernährt werden. Vor allem dann, wenn die Katzen keine Freigänger sind.

Und genau da beginnt das Problem!

Wir selbst können entscheiden, welches Essen wir zu uns nehmen. Aber unsere Tiere müssen das fressen, was wir ihnen vorsetzen.

Wir tragen die Verantwortung für eine ausgewogene aber auch gesunde Ernährung. 

Ernährung hat etwas mit Nahrung zu tun und nicht etwas mit Nährstoffzuführung egal wie diese aussieht (oft möglichst billig für den Hersteller).

Viele Tierbesitzer gehen natürlich davon aus, dass das Futter, welches die Hersteller für Tiere konzipieren, gesund, ausgewogen und schmackhaft ist.

Ist es so einfach? Ab ins Geschäft und eine Tüte gekauft - das Hundefutter wird schon gut sein. Zumal auch einige Futtersorten ein Siegel tragen, welcher Art auch immer. Ein Siegel bescheinigt automatisch Qualität, so die weitläufige Meinung. Nur, was sagen diese Siegel überhaupt aus?

Oder man denkt: Das gleiche Futter hat auch der frühere Hund bekommen und wurde steinalt, also ist es auch gut.

Es ist mir wichtig zu sagen, dass genau das eintreffen kann: Ihr Hund oder Ihre Katze verträgt vielleicht wirklich dieses oder jenes Futter und wird sehr alt. Ein anderes Tier verträgt aber genau dieses Futter nicht und bekommt (teilweise) große Probleme.

Ein Futter, welches vertragen wird, ist jedoch nicht automatisch (langfristig/dauerhaft) gut, nicht automatisch ausgewogen und nicht automatisch hochwertig. Das gilt für jegliche Fütterungsarten: Fertigfutter in Form von Trockenfutter,  Nassfutter, Rohfütterung, gekochte Nahrung. Es kommt immer auf die Zusammensetzung an.

Auch wenn manche Futtermittel inzwischen offen deklariert werden, so liegen viele Inhaltsstoffe nach wie vor im Dunklen. Warum? Weil nicht alles deklarierungspflichtig ist (das wissen natürlich die Hersteller am besten ...).

Es ist zudem unglaublich, welch werbetechnischer Erfindungsreichtum von Seiten vieler Hersteller an den Tag gelegt wird, um aus einem qualitativ wertlosen bzw. billigen Futter (bzw. seinen Bestandteilen) ein „Hochglanzprodukt“ zu erschaffen.
Allerdings gibt es inzwischen auch immer mehr industrielle Futtermittel, die vertretbar sind.
Im Urlaub war bei uns immer Dosenfutter im Reisegepäck.

Fragen Sie sich bitte: Warum füttern Sie dieses oder jenes Futter? Würden Sie es auch noch füttern, wenn Sie einige Dinge erfahren würden, die in der Realität nicht so sind, wie Sie es bisher annehmen? Würden Sie sich durch Werbeaussagen getäuscht fühlen wenn viele dieser durch Fakten widerlegt werden könnten? Wäre der Preis für das Futter dann eigentlich nicht viel zu hoch?   

Würden Sie das Futter auch noch füttern wollen, wenn Sie wüssten, dass Ihr Hund oder Ihre Katze das Futter eventuell lediglich vordergründig verträgt? Nämlich nur deshalb, weil einige Zusätze im Futter dazu bestimmt sind, futterbedingte mögliche "Nebenwirkungen" nicht entstehen zu lassen? Was bedeutet all das Kleingedruckte?

Leider ist es aber auch nicht automatisch so, dass die mehr und mehr auf den Markt kommenden "natürlichen" Futtermittel durchweg ausgewogen sind.

Es ist teilweise erschreckend, welche Futtermittel in diesem Bereich als Alleinfutter vermarktet werden und diese, aufgrund teilweiser gravierender Nährstoffdefizite, eigentlich nicht so betitelt werden dürften. Das kontrolliert aber leider niemand.

Nur - woran erkennen Sie selbst gutes oder schlechtes Futter? Wie erkennen Sie Ausgewogenheit im Futter? Ist teuer gleichbedeutend mit gut und  ist billig gleichbedeutend mit schlecht? Ist Trockenfutter gesund? Ist Nassfutter sinnvoll? Ist viel Fleisch im Futter enthalten bzw. sollte viel Fleisch enthalten sein? Was sollte überhaupt drin sein? Was nicht? Und was ist (tatsächlich) drin?

Was ist wirklich Information über das Futter, was ist lediglich schöne Werbung? Es ist unglaublich, was Werbung alles suggerieren kann…

Was ist mit den ganzen Nahrungsergänzungsmitteln die angeboten werden? Sind sie notwendig? Haben Sie eine Wirkung und wenn ja welche? Wird der Hund/die Katze ggf. nur dadurch gesund bzw. bleibt er/sie nur dadurch gesund, wenn diese oder jene spezielle Nahrungsergänzung zugefügt wird? So wirken die Slogans ja sehr häufig. Können diese Zusätze vielleicht auch schaden?

Fragen über Fragen, die sich bei vielen Hunde- und Katzenhaltern - vielleicht auch bei Ihnen - auftun.

Was kann ich nun für Sie tun?

Gerne bin ich Ihnen bei der Wahl des Fertigfutters behilflich und kläre Sie über die möglichen Fütterungsarten auf (BARF, roh, gekocht, Fertigfutter -nass oder trocken-).

Ich bin gerne bereit, die von Ihnen gefütterte Nahrung oder die von Ihnen geplante Marke von den Inhaltsstoffen und der Zusammensetzung her unter die Lupe zu nehmen. Außerdem kann ich Ihnen aufzeigen, wie Sie Futterdeklarationen selbst “entschlüsseln” können, bzw. auf was Sie achten sollten.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Hund oder Ihre Katze roh zu füttern, trauen sich aber (noch) nicht oder haben andere Vorbehalte (Salmonellen, Nährstoffmangel, Knochenfütterung etc.): ich berate Sie auch hierzu sehr gerne.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit Ihren Hund/Ihre Katze selbst zu bekochen.

Wenn man das WIE beherrscht, ist die Zubereitung von Frischfutter, "echtem" BARF oder selbstgekochter Nahrung kein Hexenwerk. Vieles kann vorbereitet werden und ist eine reine Organisationsfrage.

Die Futterzusammenstellung für Ihre Katze ist ebenfalls nicht schwierig.
Ihre Katze jedoch dazu zu bringen, dass sie ein anderes Futter fressen soll, als das bisherige, bedarf großer Geduld.

Es gibt sehr viele Tricks, wie das gelingen kann. Aber einige der Stubentiger sind leider Komplettverweigerer. Es ist jedoch schon ein großer - auf lange Sicht - gesundheitlicher Gewinn, sie von einem Trockenfutter auf ein Nassfutter umzustellen zu können.

Nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Katzen, ist die Ernährung das Maß aller Dinge. Hier sollten sogar bereits vor der Geburt (d.h. bereits beim Muttertier) die Weichen für gesunde kitten gestellt werden.

Ich wünsche mir, dass sich alle Hunde-/Katzenhalter, besonders auch die Neuhundebesitzer/Neukatzenbesitzer gleich beim Einzug des Vierbeiners mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Besser noch, bereits vor dem Einzug!

Dann kann ich für Sie die immer noch sehr häufig vorzufindenden falschen oder unvollständigen Aussagen über die Ernährung von Hunden und Katzen im Allgemeinen, über die Fütterung im Speziellen, über Fertigfutter etc. näher beleuchten. Mythen und Teilaussagen, die kursieren, können im Zusammenhang betrachtet erklärt und einige Krankheitsauslöser von vornherein vermieden werden.

Meine Beratung ist absolut unabhängig von jeglichen Futtermittel- oder Nahrungsergänzungsfutter-Herstellern! Ich verkaufe nichts dergleichen und erhalte für meine Nennungen, Ihnen gegenüber, auch keinerlei Provisionen!

Sind Sie neugierig geworden? Rufen Sie mich einfach innerhalb meiner Sprechzeiten an!